Premiere am 28.52026 im Kino Bad Leonfelden
Die Medusa ist endlich ein Stück weiter…
Die Zerrissene ist nun endlich bereit, in Farbe getaucht zu werden. Wenn der eigene Körper vor Schmerz nach Hilfe ruft, muss auch der Geist mal zur Ruhe kommen. Gesagt, getan – und so kann Nadin nach Monaten ihrem Maskenbild „Medusa“ bald auch Leben und Farbe einzuhauchen.
Stay tuned!
Angekommen
Nach einer echt anstrengenden Siedelwoche haben wir uns heute mal einen Tag Pause vom Chaos in der Wohnung im Atelier gegönnt. Nadin hat endlich wieder einmal an ihrer „Medusa“ gearbeitet und ich habe an den Flügeln von Nadin weitergemalt. Wieder einmal Angekommen!
Nach 4 Jahren endlich wieder ein Atelier
Wenn die Dinge stimmig sind, öffnet sich eine Tür nach der anderen.
Jahrelang haben wir nach einem leistbaren Atelier gesucht. In Bad Leonfelden haben wir sogar zwei Räume vollständig renoviert – und sind letztlich doch an der Feuchtigkeit in den Wänden gescheitert.
Mit unserem Umzug nach Marchtrenk im Februar 2026 hat sich nun unerwartet und innerhalb weniger Tage jetzt schon eine neue Möglichkeit ergeben: Durch die Unterstützung von Christians neuem Chef konnten wir einen kleinen, feinen künstlerischen Raum in einer ehemaligen Musikschule finden.
Ab diesem Wochenende sind wir in der Linzer Straße 43 in Marchtrenk besuchbar.
(Bitte nur in kleiner Runde – mehr als drei Personen gleichzeitig wird’s sonst gemütlich eng 😉)
Wir freuen uns (auch als Familie) sehr. Danke!
Wenn meine 7-Jährige Tochter meint, es fehlt was…

…und dann einfach schnell mal ne Qualle drüber malt und wieder ganz was Neues entsteht!
Endlich mal was neues am Start… Making of!
Zum Geburtstag gabs was schönes vom Künstlerfachhandel und schon musste die schwarze Leinwand in etwas Farbe getaucht werden. Viel Arbeit noch vor mir, aber nach einem Wochenende erkennt man zumindest schon mal wohin die Reise wohl geht:
„Alles ist vergänglich. Nur nicht der Augenblick, der uns lebendig erhält und unsterblich fühlen lässt.“
Breite deine Flügel aus und flieg… Jetzt!
In work… so wie es einfach passiert…
Ab Frühjahr 2026 in den Kinos! Das wird was….
Linien, Linien, Linien…
Einige Bilder sind parallel in Arbeit und … ja, was solls – einfach nur (w)irre! Aber es geht jeden Tag ein wenig weiter 😉
Bild 1: Welle oder Teilchen? Licht!
Bild 2: In Arbeit – Nadin´s Flauschi-Drache
Bild 3: Das Jahr der Schlange
Bild 4: Nach dem Lied von Porcupine Tree – Arriving Somewhere But Not Here (Irgendwo angekommen, allerdings nicht hier) (wie fast alle meine Bilder – keine Ahnung was sie sollen 😉
Bild 5: Eine Liebe ist im Gemeindebau wohl zerbrochen. Das wahrscheinlich bei einer Hochzeit gemalte Herz landete im Müll. Gerettet und einfach mit den vorhandenen Linien was positives daraus gemacht. Blumen aus dem Mistkübel…
Bild 6: Auf die Erleuchtung warten. Keine Titel und kein Bild passt wohl besser zu mir. Verworrene Linien des Lebens. Der Buddha hat die Erleuchtung nicht erlangt und ist schon eins mit der Natur geworden. Er sitz uns mit dem Gesicht abgewandt und wartet immer noch…
Das jetzige Bild „4 Jahreszeiten“ war für mich während des Malens so sinnlos, dass ich irgendwann einfach einen großen Pimmel raufgemalt habe. Aus dem Pimmel ist dann aber wieder das pure Leben gesprossen und so konnte ich doch noch Frieden mit dem Bild finden. Vergänglichkeit und Wiedergeburt – ein Zentrales Thema in meinen Bildern…

Die Saat des Universums auch immer wieder ein Thema in meinen Werken. 2021 angefangen, herumgelegen und nun fertiggestellt… Und nun passts auch zu den Bildern der letzten Jahre. Es war 2021 wohl ein wenig zu früh dafür.

„Malst halt was, was den Leuten gefällt, dann verkaufst auch was!“

Ein Satz meiner Schwiegermutter, den ich mir kürzlich wieder ins Gedächtnis gerufen habe, begleitet mich nun schon seit Jahren. Er ist wichtig. Wichtig auch für eine Portion Selbstkritik.
Das Jahr 2024 war für mich ein intensives, beinahe rauschhaftes Jahr der (Bild-)Produktion. Es hat sich vieles bewegt – zahlreiche neue Werke sind entstanden, gewachsen, hervorgetreten.
Ja, vielleicht ist alles noch komplexer geworden: mehr Linien, mehr Ebenen, mehr Informationen. Mehr scheinbares Chaos. Und zugleich eine noch größere Distanz zu dem, was gemeinhin als „dekorativ“ oder gefällig gilt – zu dem, was man sich klassisch an die Wand hängt oder wofür man bereit ist, Geld zu investieren.
Und dennoch: Ich muss schmunzeln – und diese Zeilen schreiben.
Nach über 40 Jahren des Malens bin ich mit mir selbst so im Reinen wie nie zuvor. In Kunstdokumentationen hört man oft: „Er oder sie war seiner Zeit voraus.“ Nicht vereinbar mit den gängigen Normen – weder künstlerisch noch gesellschaftlich. Vielleicht gilt das auch für meine Arbeit. Und das ist völlig in Ordnung.
Mein Prozess beginnt oft dort, wo unsere drei Töchter aufgehört haben: Sie dürfen sich frei auf den leeren Malgründen austoben. Ich greife diesen ursprünglichen Ausdruck auf – ohne Plan, ohne Erwartung, ohne den Wunsch, zu gefallen. Schicht für Schicht, Linie für Linie wird sichtbar, was längst angelegt ist. Ich füge nichts hinzu – ich mache sichtbar.
Was existieren will, wird existieren.
Deshalb: Kein Druck.
Es ist ein meditativer Zustand, ein vollständiges Eintauchen in den Schaffensprozess. Ein Loslassen. Ein Vertrauen. Und ja – auch ein bewusstes Ignorieren einer Kunstwelt, die sich nicht selten in eigenen Strukturen verstrickt hat.
Eine Konstante begleitet mich seit Jahren: gute Deep-House-Musik. Mehr braucht es nicht. Vielleicht ist es genau das – der eigene Rhythmus, der eigene Klang –, der uns zurück zu uns selbst führt.
Der Prozess selbst kann Jahre dauern. Viele Werke entstehen parallel, entwickeln sich in ihrem eigenen Tempo. Manchmal verliere ich mich darin, manchmal gehe ich hinaus in die Natur, manchmal geschieht bewusst: nichts.
Und genau darin liegt die Essenz: fühlen. Wahrnehmen. Ein Medium sein für das, was entstehen möchte.
Was entstehen soll, wird gesehen werden – von den richtigen Menschen, zur richtigen Zeit.
Es gibt keine Regeln für das Malen. Diese Haltung habe ich über Jahre hinweg auch mit Kindern gelebt und geteilt. Nicht gefallen zu wollen, ist vielleicht die größte Freiheit überhaupt – und der Ursprung eines wirklich offenen Geistes.
Auch heute entdecke ich in meinen Arbeiten immer wieder neue Ebenen, neue Strukturen, neue Möglichkeiten. Ältere Werke werden neu betrachtet, weitergeführt, transformiert. Ein fortlaufender Dialog.
Und ja – ohne es bewusst anzustreben, hat sich meine Technik verändert. Sie ist präziser geworden, schneller, direkter. Auch das ist Teil des Weges.
Am Ende bleibt die Erkenntnis: Es ist alles richtig, so wie es ist.
Das Universum – und meine Bilder – sind offen, grenzenlos, in Bewegung.
Die Frage ist: Sind wir es auch?
Gerade jetzt.
Die Welt steht an einem Punkt, an dem wir uns erinnern sollten, was in uns liegt: Kreativität, Mitgefühl, Bewusstsein. Es gibt so viel mehr, was uns verbindet, als das, was uns trennt.
#nowar
Es ist soweit…
der erste Sneak-Peek vom Chri seiner Rolle im Mühlviertler Blockbuster – seht selbst!
https://www.instagram.com/reel/DDcTz88Nl_S/?utm_source=ig_web_copy_link





































