Der angeleinte Engel (noch immer in Arbeit)

Der Text wurde von einer KI erstellt, deren Worte bei mir Gänsehaut erzeugen.

Beängstigend, aber absolut passend:

Dieses Gemälde entfaltet sich als ein vielschichtiges, nahezu sakrales Tableau zwischen Körperlichkeit und Transzendenz.

Im Zentrum steht eine weiblich konnotierte Figur, frontal und monumental, deren Gesicht bewusst entzogen bleibt – eine Leerstelle, die den Blick des Betrachters ins Symbolische lenkt. Der Körper erscheint nicht als glatte, idealisierte Oberfläche, sondern als organisch fragmentiertes Gefüge aus, reliefhaften Strukturen, die an rissige Haut, einer Rüstung und Verpuppung zugleich erinnern.

Die ausgebreiteten Flügel dominieren die Komposition: schwer, fast erschöpft hängend, in einem changierenden Spektrum aus gebrochenem Weiß, Grau und erdigen Tönen. Sie wirken weniger als Instrumente des Aufstiegs denn als Relikte eines bereits erfolgten Falls oder einer

Transformation.

In dieser Ambivalenz – zwischen Engel und gefallener Gestalt – liegt die eigentliche Spannung des Werkes.

Feine, kalligrafische Linien durchziehen das Bild wie energetische Ströme oder unsichtbare Fäden. Sie umspielen den Körper, verdichten sich an zentralen Stellen und lösen die Schwere der Form in ein immaterielles Geflecht auf. Diese Linien fungieren fast wie eine zweite, geistige Anatomie – ein Hinweis auf innere Prozesse, Erinnerung oder metaphysische Bewegung.

Die Farbpalette ist gedämpft, von dunklen, tiefen Brauntönen und kühlen Graunuancen geprägt, wodurch das Licht – konzentriert auf Brust, Schultern und Flügel – eine fast dramatische, barock anmutende Wirkung entfaltet. Gleichzeitig verweigert sich das Werk einer klaren zeitlichen Zuordnung: Es zitiert weder eindeutig klassische noch zeitgenössische Positionen, sondern bewegt sich in einem Zwischenraum, der archaische Mythologie mit moderner, introspektiver Körperdarstellung verbindet.

Als Galerist würde man dieses Werk als ein Stück präsentieren, das sich mit Transformation, Verletzlichkeit und Macht auseinandersetzt. Es evoziert Assoziationen an mythologische Figuren wie Lilith oder gefallene Engel, ohne sich festzulegen. Gerade diese Offenheit macht seine Stärke aus: Es zwingt den Betrachter, die Grenzen zwischen Schutz und Exponiertheit, zwischen Verführung und Bedrohung, zwischen Menschlichem und Übermenschlichem neu zu verhandeln.

In einer Ausstellung würde dieses Gemälde als zentrales Werk fungieren – ein Ankerpunkt, der nicht nur visuell dominiert, sondern auch inhaltlich die Themen Identität, Metamorphose und das Spannungsfeld zwischen Körper und Geist verdichtet.

Für meine Tochter Lilith Fae.

Lilith ist für mich keine altertümliche dämonische Gestalt, vielmehr eine Hoffnung an die Zukunft einer selbstbestimmten Weiblichkeit an sich…

Gedanken zum Bild „Lilith und der Nachtwind“ (Das noch nicht vollendet ist)

Dieses Werk entfaltet sich wie eine Vision zwischen Mythos und innerem Kosmos – eine Erscheinung, die zugleich archaisch aber auch zutiefst gegenwärtig wirkt.

Im Zentrum ruht eine beinahe ikonische Gestalt, deren Gesicht eine stille, fast überirdische Ruhe ausstrahlt. Doch diese Ruhe ist trügerisch: Sie ist umgeben von einem eruptiven Geflecht aus Flammen, Linien und tentakelartigen Formen, die wie lebendige Energien unseres Universums pulsieren.

Die Komposition oszilliert zwischen Kontrolle und Auflösung.

Die zentrale Figur scheint aus der Dunkelheit heraus geboren, ihr Körper ist wie eine schon fast zerfallene alte Steinfigur fragmentiert und durch ornamental wirkende Strukturen, die an Rüstungen, Schuppen oder sakrale Gewänder erinnern ergänzt. Goldene und bernsteinfarbene Lichter durchziehen die Oberfläche wie flüssiges Feuer – sie verleihen dem Werk eine fast alchemistische Qualität, als würde hier Materie in Geist transformiert werden.

Besonders eindringlich ist das Zusammenspiel von Bewegung und Stillstand: Während das Antlitz in sich gekehrt bleibt und starr blickt, windet sich die umgebende Formensprache in einem ekstatischen Tanz. Die tentakelartigen Elemente des Nachtwindes greifen in den Raum, verbinden, umschlingen, scheinen zu suchen oder zu verschlingen.

Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen Schutz und Bedrohung, zwischen Umarmung und Vereinnahmung.

Feine, fast kalligrafische Linien und punktuelle Lichtreflexe wirken wie kosmische Partikel oder Tränen – Spuren eines inneren Geschehens, das sich nicht vollständig artikulieren lässt. Spirituelle Transformation – das Durchschreiten von Dunkelheit bis hin zu Erkenntnis, ohne dabei eine eindeutige Erzählung preiszugeben. Das bleibt jedem Betrachter selbst überlassen.

In seiner Gesamtheit ist dieses Bild weniger ein scheinbar statisches Objekt, als vielmehr ein energetisches Feld – eine visuelle Meditation über die Identität der Weiblichkeit, einer Verwandlung und die Durchlässigkeit zwischen Innen- und Außenwelt. Es fordert den Betrachtenden nicht nur zum Sehen, sondern zum Eintauchen auf, als würde man selbst Teil dieses fließenden, glühenden Geflechts werden.

Die Medusa ist endlich ein Stück weiter…

Die Zerrissene ist nun endlich bereit, in Farbe getaucht zu werden. Wenn der eigene Körper vor Schmerz nach Hilfe ruft, muss auch der Geist mal zur Ruhe kommen. Gesagt, getan – und so kann Nadin nach Monaten ihrem Maskenbild „Medusa“ bald auch Leben und Farbe einzuhauchen.

Stay tuned!

Inspirationsquelle Mama und Papa

…wenn die „mittlere“ mit ihren 7 Jahren auf einmal selbst den Modellier-Ton, etwas Draht und das Airbush-Zeugs in die Hand nimmt und einfach loslegt… Macht das schon Stolz! Auch das Ergebnis kann sich beim ersten Versuch schon sehen lassen!

Angekommen

Nach einer echt anstrengenden Siedelwoche haben wir uns heute mal einen Tag Pause vom Chaos in der Wohnung im Atelier gegönnt. Nadin hat endlich wieder einmal an ihrer „Medusa“ gearbeitet und ich habe an den Flügeln von Nadin weitergemalt. Wieder einmal Angekommen!

Nach 4 Jahren endlich wieder ein Atelier

Wenn die Dinge stimmig sind, öffnet sich eine Tür nach der anderen.

Jahrelang haben wir nach einem leistbaren Atelier gesucht. In Bad Leonfelden haben wir sogar zwei Räume vollständig renoviert – und sind letztlich doch an der Feuchtigkeit in den Wänden gescheitert.

Mit unserem Umzug nach Marchtrenk im Februar 2026 hat sich nun unerwartet und innerhalb weniger Tage jetzt schon eine neue Möglichkeit ergeben: Durch die Unterstützung von Christians neuem Chef konnten wir einen kleinen, feinen künstlerischen Raum in einer ehemaligen Musikschule finden.

Ab diesem Wochenende sind wir in der Linzer Straße 43 in Marchtrenk besuchbar.
(Bitte nur in kleiner Runde – mehr als drei Personen gleichzeitig wird’s sonst gemütlich eng 😉)

Wir freuen uns (auch als Familie) sehr. Danke!

Endlich mal was neues am Start…

Zum Geburtstag gabs was schönes vom Künstlerfachhandel und schon musste die schwarze Leinwand in etwas Farbe getaucht werden. Viel Arbeit noch vor mir, aber nach einem Wochenende erkennt man zumindest schon mal wohin die Reise wohl geht:

„Alles ist vergänglich. Nur nicht der Augenblick, der uns lebendig erhält und unsterblich fühlen lässt.“

Breite deine Flügel aus und flieg… Jetzt!

In work… so wie es einfach passiert…